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Siege und Pokale für TB Motorsport in Ampfing

TB Motorsport war am vergangenen Wochenende mit elf Schützlingen beim zweiten Lauf des ADAC Kart Masters in Ampfing unterwegs. Die Mannschaft um Thomas Braumüller erlebte dabei teils turbulente Rennaction auf dem 1.063 Meter langen Schweppermannring. Mit vier Lauf- und zwei Tagessiegen gehörte das Team erneut zu den erfolgreichsten am Wochenende.

Der Start in die ADAC Kart Masters-Saison lief für das TB Motorsport mit einem erfolgreichen Auftakt in Wackersdorf durchweg positiv. Entsprechend motiviert ging das Rennteam aus Vöhringen auf die Reise zum anspruchsvollen Kurs nach Ampfing, um auch in den Wertungsläufen drei und vier der überregionalen Rennserie wieder vorne mitzumischen. Bei den OK Junior sowie X30 Junior galt es jeweils die Meisterschaftsführung zu verteidigen.

Ein Dreigestirn repräsentierte die TB Motorsport-Farben bei den Mini. Luke Kornder spulte dabei über das gesamte Wochenende hinweg eine grandiose Vorstellung ab und überzeugte auf ganzer Linie. In beiden Rennen duellierte sich der Youngster im Spitzenpulk und holte letztlich zwei tolle dritte Plätze in die Reihen des Teams. Tom Papenburg behauptete sich im ersten Lauf im direkten Windschatten und holte Rang vier – lediglich eine Zeitstrafe konnte den TB-Schützling im zweiten Durchgang von einer Wiederholung abhalten. Moritz Mohr komplettierte das Trio und fuhr gleich zwei Mal auf Position zehn.

Bei den OK Junioren schickte das Team ein Quartett auf die Reise. Ursprünglich schien es dabei ganz nach einer perfekten Vorstellung von Tom Kalender. Der junge Kartfahrer ergatterte die Pole-Position, führte nach den Heats und gewann auch den ersten Wertungslauf. Immer in seinem Windschatten lag sein Teamkollege Simon Rechenmacher. Zum Showdown kam es im zweiten Durchgang, beim Kampf um den Sieg kollidierten die Beiden und schieden aus. Für Kalender kam es am Ende noch schlimmer, er wurde durch die Sportkommissare von der Veranstaltung ausgeschlossen und verlor auch seinen Sieg aus dem ersten Lauf.

Nach der Kollision übernahm Luca Schwab den Platz des Duos. Im ersten Rennen noch als Vierter gewertet, gewann er das Nachmittagsfinale und gleichzeitig auch die Tageswertung. Damit übernimmt der Essener auch die Meisterschaftsführung. Direkt hinter ihm landete Mathilda Paatz: Sie kämpfte sich von Platz elf im Zeittraining nach vorne und beendete das Wochenende als Zweite auf dem Podium. Für einen Dreifacherfolg sorgte Rechenmacher, der trotz seines Ausfalls noch einen Siegerpokal entgegennehmen durfte.

Ebenfalls ein TB-Duo drückte den Rennen der X30 Junior seinen Stempel auf, dabei begannen die Geschehnisse für Alex Mohr denkbar schlecht. Im Zeittraining letzter musste er sich über die Heats vorkämpfen und lag am Samstagabend auf Platz sechs. Umgekehrt lief es für Rookie Elia Weiss. Der amtierende Mini-Champion startete mit der Pole-Position in die Geschehnisse und gewann auch einen Heat. Dazu kam aber ein Ausfall, welcher ihn auf Position neun zurückwarf. In den Finals zeigten die Beiden dann ihr volles Potential. Mohr kämpfte sich im ersten Durchgang an die Spitze, Weiss wurde nach einem Fotofinish Vierter. Der zweite Lauf brachte dann die Entscheidung. Kurz nach der Rennhälfte sah Weiss seine Chance und beide fuhren Rad-an-Rad über die Strecke, dabei kam es jedoch zum Kontakt. Während Mohr Glück hatte und siegte, rutschte der Youngster auf Rang acht ab.

Bei den OK mischte Philip Wiskirchen gut mit und platzierte sich am Ende nach guten Rennen als Dritter in den Pokalrängen. Auch Emma Felbermayr unterstrich bereits in den Heats ihre Podestambitionen, hatte in den Rennen mit einem Ausfall und Platz vier das Glück jedoch nicht mehr ganz auf ihrer Seite.

„Das war ein Wochenende der etwas anderen Art. Wir haben in allen Klassen mit toller Pace das Potential unseres Pakets unterstrichen. Leider kamen auf der Strecke einige Manöver dazu, die unglücklicherweise zum Teil auch noch zwischen unseren Fahrern stattfanden und eine noch bessere Teamleistung am Ende verhinderten. Dazu kam noch eine Strafe gegen Tom, die nicht verhältnismäßig war. Dennoch können wir als Team mit unseren Ergebnissen zufrieden sein. Wir werden die Geschehnisse nun intern analysieren und zum nächsten Rennen wieder mit maximalem Vortrieb am Start sein“, fasste Thomas Braumüller am Abend zusammen.

Der nächste Auftritt wartet für das TB Racing Team bereits in knapp zwei Wochen. Das Auslandsgastspiel der Deutschen Kart-Meisterschaft lädt dann zum Home of Champions ins belgische Genk ein.