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Mit Quartett bei der Kart-Weltmeisterschaft

Für den deutschen Rennstall CRG TB Racing ging es am vergangenen Wochenende zur Kart-Weltmeisterschaft in das englische Brandon. Dort gingen die vier Piloten der CRG-Mannschaft zum ersten Mal überhaupt beim Kräftemessen der besten Kartfahrer aus der ganzen Welt an den Start. Letztlich freute sich Teamchef Braumüller über gute Leistungen und  wichtige Erkenntnisse für seine Schützlinge.

Insgesamt 181 Piloten trafen sich auf dem PFI International Circuit in Brandon zum Kampf um die Weltmeisterschaft. Mit dabei waren auch vier Fahrer vom CRG TB Racing Team. Bei den Junioren rollten Niels Tröger und Hugo Sasse an den Start. Tröger holte bei seinem internationalen Renndebüt Rang 68 im Zeittraining und kämpfte sich dann in seiner Heat-Gruppe Stück für Stück nach vorne. „Es war ziemlich schwer, sich in diesem Feld zu behaupten. Dennoch kann ich sehr viel für mich mitnehmen und freue mich über diese Erfahrung.“ Zum Einzug in das Finale reichte es für ihn aber leider nicht.

Teamkollege Hugo Sasse war vor der Weltmeisterschaft positiv gestimmt. Der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport überzeugte in diesem Jahr schon mehrmals auf internationalem Terrain und beendete das EM-Finale als Dritter. In Brandon war das Glück aber nicht immer auf seiner Seite. Sein Zeittraining musste er in der ersten Gruppe aufnehmen und hatte dadurch einen Nachteil. Nach Platz neun in seiner Session, lag er im Gesamtklassement nur auf Position 46. Aus dem Mittelfeld wartete dann eine harte Aufgabe auf ihn. Dennoch zeigte er in den Heats tolle Aufholjagden. Im finalen Vorlauf schob er sich sogar auf Rang sieben vor und sorgte damit für einen versöhnlichen Abschluss. Doch zwei Ausfälle in den Durchgängen bevor ließen den Traum vom Finale platzen.

Den CRG-Anzug bei den Senioren trugen Luca Maisch und Phil Dörr. Letzterer sammelte im Verlauf der drei Renntage viel Erfahrung im internationalen OK-Feld und stellte den Anschluss zu den Spitzenfahrern her. Für einen Erfolg sorgte Luca Maisch: Der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport schaffte mit Rang 32 im Qualifying einen sehr guten Start und lag auch in den Heats auf Kurs. Gleich vier Mal landete er in den Top-Ten und zog auf sicherer Position in das entscheidende Finale ein. In diesem gelang dem Youngster ein guter Start und er arbeitete sich weiter nach vorne. Leider wurde die gute Performance am Ende durch eine Kollision geschmälert.

Nichtsdestotrotz war Teamchef Braumüller zufrieden mit seinem Team: „Es war für alle Fahrer die erste Weltmeisterschaft. Wir haben als Team gut zusammengearbeitet und uns Schritt für Schritt verbessert. Bei solch einem großen Event gehört auch immer etwas Glück dazu. Alle haben aber eine gute Vorstellung gezeigt und viel Erfahrung gesammelt.“

Als nächstes reist der CRG TB Racing-Tross am kommenden Wochenende zum Finale des ADAC Kart Masters nach Wackersdorf. Dort hat die Mannschaft gleich in zwei Klassen ernsthafte Titelchancen.