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Erfolgreiches Debüt von Tom Lautenschlager

Am vergangenen Wochenende feierte Tom Lautenschlager auf dem South Garda Circuit seine internationale Rennpremiere. Bei der 25. Trofeo Andrea Margutti etablierte sich der Youngster in den Top-Ten und beeindruckte seine Konkurrenz.

Nach dem guten Saisonstart von Hannes Janker während des WSK Champions Cup in La Conca, reiste Teamchef Thomas Braumüller am vergangenen Wochenende gemeinsam mit Tom Lautenschlager zur Trofeo Andrea Margutti. 30 Fahrer aus elf Nationen starteten bei dem Traditionsrennen in Lonato und sorgten für eine starke Konkurrenz. Tom bestritt auf dem 1.060 Meter langen Kurs sein erstes internationales KF-Rennen und wollte die vier Renntage zur Vorbereitung auf die neue Saison nutzen. Doch schon nach den freien Trainings war klar, der Youngster gehörte zu den Besten.

Im Zeittraining fuhr er auf Startplatz 13 und hatte nur eine Zehntelsekunde Rückstand auf den Viertplatzierten. „Ich bin beeindruckt von der Leistungsdichte, das gesamte Feld hängt sehr eng zusammen. Ein kleiner Fehler und du liegst zehn Positionen weiter hinten. Tom macht bis jetzt einen super Job“, lobte Braumüller seinen Schützling.

In den Heats legte Tom jeweils einen guten Start hin und lag im ersten Lauf auf einem hervorragenden vierten Platz. Leider kostete ihn am Ende ein kleiner Fehler noch drei Positionen und er sah das Ziel nur als Siebter. Im zweiten Durchgang wurde er dann Opfer einer Kollision und nur als 14. gewertet. „Nach dem guten Qualifying hat Tom es geschafft seine Leistung auch in den Rennen fortzusetzen. Morgen startet er von einem guten zehnten Startplatz“, Braumüller am Abend.

Der Finalsonntag begann mit einem Paukenschlag: Tom fuhr im Warm-Up die Bestzeit und machte damit Lust auf mehr. Das erste Rennen war jedoch gespickt durch zahlreiche Unfälle und einem späteren Wertungsausschluss. „Einmal hat er es leider etwas übertrieben und wurde deshalb von der Rennleitung disqualifiziert“, erklärte Braumüller. Vom Ende des Feldes lieferte der Zanardi-Pilot im Finale eine Glanzleistung ab. Mit perfekten Überholmanövern kämpfte er sich nach vorne und sah nach 25 Rennrunden das Ziel als sensationeller 13. Große Freude herrschte auch bei Thomas Braumüller: „Tom hat eine super Performance gezeigt. Er ist schon fast auf Augenhöhe mit der erfahrenen Konkurrenz und hat in den vier Tagen sehr viel gelernt. Ich bin mir sicher, Tom wird im Jahresverlauf ganz vorne mit mischen.“

In vier Wochen wartet auf das Zanardi-Team das nächste Rennen. Dann startet Braumüller gemeinsam mit Hannes Janker bei der WSK Super Masters Series in La Conca.